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Die Schöneweider Pfadfinder beim Berliner Singewettstreit 2015

Trotz einiger Bedenken aus unserer, aber auch aus Mayas (Anm.: die Gruppenleiterin) Sicht, nahmen wir dieses Jahr zum ersten Mal am Berliner Singewettstreit teil, welcher in der Kirche zum Guten Hirten in Friedenau stattfand. Wie auch letztes Jahr (in dem wir leider nur Zuschauer sein konnten), waren wir eine der wenigen VCP-Gruppen, also umringt von verschiedenen Halstüchern, welche nicht wie unsere im Dunkeln leuchten sollten. Als wir schließlich in die schon sehr gefüllte Kirche traten, um uns einen komfortablen und günstigen Platz (hust) unter den Nagel zu reißen, wussten wir nicht was auf uns zukam. Mir persönlich schlotterten von der ersten Ansage an die Knie und ich konnte mich nicht so recht auf die einzelnen Gruppen konzentrieren. Als wir dann schließlich an der Reihe waren und Noèlle vor mir mit dem Cajon "Justin" zur Bühne stolperte, war ich, glaube ich, nicht mehr die einzige, die nervös war. Zu meiner Überraschung lief jedoch sowohl die Ansage als auch das "wie stolpere ich zurück zu den anderen" glatt und fast schon beruhigt lauschte ich Justins ersten Cajonschlägen. Doch als dann Maya einsetzte...- sagen wir mal, wir haben „Oj Maros Maros“ nicht ganz zu der richtigen Begleitung gesungen. Der „Rabenballade“ gebührte dann wieder eine professionelle Ansage Leas und meinerseits und zu meinem Erstaunen klang auch das Lied nicht schlecht.
Aufatmend nahmen wir unseren Applaus entgegen, schlurften von der Bühne und verkrochen uns wieder in die hinterste Reihe des Saales.
Bis zur Ansage setzte das Herz bei mir sogar vorübergehend wieder ein, bis schließlich die Platzierungen vorgelesen wurden. Der 5. Platz der Fahrtensänger wurde vorgelesen, zu unserem begeisterten Erstaunen - nicht wir! Wir verdienten uns also stolz den 4. Platz der Fahrtensänger und kassierten sogar noch ein paar Komplimente von Mayas "Eck"-Kollegen (Anm.: Berliner Singerunde von älteren Pfadfindern).
Der restliche Abend verlief bis auf ein paar Lieder, die nach und nach nur noch zu einem überdrehten Raunen wurden, still und wir machten uns am nächsten Morgen stolz auf den Heimweg.
                                                                                    

                                                                                                     von Elina, Jungpfadfinderin, Sippe Schlümpfe

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